Als Digitalisierer hat man ständig mit Schriften zu tun – daher ist es wichtig, einiges darüber zu wissen.

Grundsätzlich gibt es 4 Arten, wie man Schriften digitalisieren kann:

Texte wie Grafiken digitalisieren

Man kann Schriften einfach wie Grafiken digitalisieren – ohne spezielle Schrifttools zu nutzen.

Diese Vorgehensweise empfiehlt sich i.d.R. bei Logos, bei denen die Schrift von einem Grafiker einzigartig gestaltet ist. Diese Methode eignet sich für alle Texte, bei denen die Digitalisierung ganz exakt die Vorlage umsetzen muss.

Tastatur-Schriften – Embird Alphabete, ESA-Fonts in Hatch

Für viele Sticksoftware-Prgoramme gibt es spezielle vor-digitalisierte Alphabete. Sind sie installiert, kann man den Text eifnach über die Tastatur eingeben und die Software macht dann optimierte Schriftzüge daraus.

Als Digitalisierer stellt man lediglich die Parameter (Dichte, Unterleger, Verbindungen etc.) ein.

Diese Methode eignet sich für alle Texte, bei denen die Schrift nicht exakt der Vorlage entsprechen muss. Sie ist schnell und ergibt gute Ergebnisse.

TrueType-Schriften – Embird FontEngine, Schriftzüge in Hatch

Vieel Sticksoftware-Programme bieten die Möglichkeit, TrueType- (oder Opentype-)Schriften zu auto-digitalisieren.

Bei diesem Verfahren hängt die Qualität des digitalisierten Texts immer von der Qualität der zugrunde liegenden TrueType-Schrift ab. Bisweilen kommt es bei dieser Methode zu unsauberen Verbindungen oder zu einem ungleichmäßigen Stickbild. Oft muss man die Digitalisierung von Hand anpassen.

Alphabete im Stickmaschinenformat

Man kann Alphabete so digitalisieren, dass jeweils 1 Buchstabe in 1 Datei im Stickmaschinenformat gespeichert wird. Texte werden dann aus mehreren Dateien zusammengesetzt. Diese Vorgehensweise eignet sich für sehr kurze Schriftzüge wie z.B. Mongramme.